Von Erinnerungen und Sammlungen

Erinnerungen an Vergangenem sind in meinem Leben gerade allgegenwärtig..
Manchmal sind es Worte oder Personen, die einem dazu bringen, an längst Vergessenes zu denken, doch manchmal reicht ein Duft und manchmal ist es das Licht, welches gerade in einem bestimmten Winkel fällt...
Mein Zimmer ist groß und hat sich mit den Jahren sehr gewandelt. Die Möbel sind andere, die Fotos, das Decour.. jedoch sind die Schubladen, die Kisten und Kästchen gefüllt mit Erinnerungen an Vergangenem.. Sie scheinen an manchen Tagen überzuquillen, mir entgegen zu schreien.
Dutzende Briefe, bereits zerlesen, wollen noch einmal in die Hand genommen werden.. nocheinmal mein tränenübersähtes Gesicht erblicken, obwohl sie mich an anderen Tagen zum Lachen, zum Träumen bringen, möchte ich sie letztendlich verbrennen..
Lodern sehen, was hinter mir liegt.
All diese Sammlungen von Erinnerungen sind ein Teil von mir, der auch dann noch weiterbestehen wird.. an den ich mich auch dann noch erinnern werde.
Es bringt nichts und dieses Wissen deprimiert mich, ich fühle mich erdrückt, wie von einer aufdringlichen Person, die einfach nicht versteht, dass man Abstand wahren möchte.

12.10.16 18:20

Letzte Einträge: Vom Verlieren und Loslassen

Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen