Veränderung

Hallo meine Lieben,

schon den gesamten Tag denke ich darüber nach.. ich hab mich verändert, dass weiß ich ansonsten wäre ich nicht mehr hier. Aber inwiefern, was genau und was nicht und was ist positov und was negativ?
Ich habe das Gefühl eine Schreibblockade zu haben.. ich weiß nicht einmal, ob es der Wahrheit entspricht, weil ich Angst habe, dass es sich bewahrheitet, wenn ich es probiere. Seitdem ich nicht mehr so depressiv bin und mein Bournout überwunden habe, denke ich nicht mehr schreiben zu können, weil es mein Antrieb war, mich mitzuteilen, meine Geschichte in irgendeiner Form zu erzählen, weil ich mich nicht ausdrücken konnte, niemanden vertrauen oder belasten wollte. Doch nun da ich, nichts verdränge und jede Woche zweimal zur Therapie gehe und einen Freund habe mit dem ich reden kann, bleibt nichts, dass ich ausdrücken muss, ich brauche es nicht mehr und mir fehlen die Worte, die die es dramatisch und ausdrucksstark machen...

Mir ist eine Geschichte dazu eingefallen, die uns unser Ethik- Lehrer in der 1. Ethikstunde erzahlt hat, er war so unsicher, so bedacht und tollpatschig, wie ich, dadurch wurder er mir sofort sympathisch, nicht weil ich derartiug selbstverliebt war, sondern weil ich wusste, dass er mich verstehen würde.
Es war ein Mann, der in einen Fluss stieg und dort verweilte, spürte wie die Strömung ihm das Wasser um Beine fließen lässt und dann ging er hinaus, um wenig später den Fluss erneut zu betreten, dann geht er wieder aus den Fluss.
Seine Frage war nun, ob der Mann zweimal in den selben Fluss gegangen war oder ob es nicht doch zwei verschiedene waren. Ich überlasse jeden selbst sich darüber Gedanken zu machen oder auch nicht, denn die Wahrheit ist, dass es keine Lösung gibt. Man kann nicht sagen, ob die eine oder andere Aussage stimmt, weil es um die eigene Meinung, Ansicht und Perspektive geht und es so, da jeder Mensch anders ist, nicht eindeutig definiert werden kann.

Und ich frage mich nun auch, ob ich noch der selbe Fluss bin, obwohl das Wasser weitergeflossen ist.

In mir kommt, obwohl ich die Pubertät so langsam hinter mir gelassen habe, erneut die Frage, nach meiner Idetität auf.. Ich habe mich schon ausprobiert und verwirklicht, aber irgendetwas fehlt mir, ich habe im Moment, das Gefühl mich selbst nicht zu kennen, obwohl ich es tat.

Auch habe ich das Gefühl, dass ich keine einzige Person bin, nicht das ich schizophren wäre, sondern eher, dass ich mit meinem Freund zu einer Person mutiert bin. Wir tun alles zusammen und trennen uns nur um zur Schule zu gehen... ich glaube es trägt dazu bei, dass ich meine Identität verloren zu haben glaube.. ich habe mit ihm gesprochen und wir wollen schauen, ob wir es schaffen mir mehr Freiraum einzuräumen.. aber ich weiß nicht wie es funktionieren soll, denn wir Wohnen zusammen in einem Zimmer und er hat keinen zu dem er gehen, kann und ich habe meine Sachen alle hier, ich kann wohl kaum meinen Computer nehmen und mich in den Park setzen...


Na ja, ich werde mich mal um mich zu kümmern und lackiere meine Nägel..
Gute Nacht eure Kim <3

4.4.14 21:33

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